Feldforschung
Wir verbringen Wochen in Redaktionen, beobachten Konferenzen, begleiten Redakteure bei ihrer Arbeit und führen ausführliche Gespräche.
Ein unabhängiges Institut für Medienforschung mit Schwerpunkt auf redaktionellen Entscheidungsprozessen
crisp-pine wurde 2018 von ehemaligen Redakteuren, Medienwissenschaftlern und Kommunikationsforschern gegründet. Die Idee entstand aus der Beobachtung, dass die öffentliche Diskussion über Medien oft an der Oberfläche bleibt.
Während viel über Inhalte gesprochen wird, bleiben die Strukturen und Prozesse ihrer Entstehung weitgehend unsichtbar. Wir wollten diese Lücke schließen.
Nachrichtenredaktionen sind komplexe soziale Systeme. In ihnen treffen journalistische Ideale auf wirtschaftliche Zwänge, individuelle Perspektiven auf institutionelle Routinen, technologische Möglichkeiten auf etablierte Arbeitsweisen.
Wir untersuchen diese Spannungsfelder nicht, um zu bewerten, sondern um zu verstehen. Unsere Analysen richten sich an Medienschaffende, Wissenschaftler, Studierende und alle, die wissen möchten, wie Nachrichten wirklich entstehen.
Wir verbringen Wochen in Redaktionen, beobachten Konferenzen, begleiten Redakteure bei ihrer Arbeit und führen ausführliche Gespräche.
Historische Dokumente zeigen, wie sich redaktionelle Praktiken über Jahrzehnte entwickelt haben. Wir erschließen diese Quellen systematisch.
Durch den Vergleich verschiedener Redaktionen und Mediensysteme werden Muster sichtbar, die in der Einzelbetrachtung verborgen bleiben.
crisp-pine beschäftigt 14 Mitarbeiter mit Hintergründen in Journalismus, Soziologie, Geschichtswissenschaft und Kommunikationsforschung. Wir arbeiten in interdisziplinären Projektteams, die je nach Fragestellung zusammengestellt werden.
Wir beschreiben Mechanismen, ohne vorschnell zu urteilen. Unsere Aufgabe ist es, Komplexität sichtbar zu machen, nicht sie zu vereinfachen.
Alle Aussagen müssen sich auf dokumentierbare Beobachtungen oder nachvollziehbare Interpretationen stützen.
Wir wissen, dass redaktionelle Arbeit unter Zeitdruck und begrenzten Ressourcen stattfindet. Unsere Analysen berücksichtigen diese Realitäten.
Unsere Methoden und Quellen sind nachvollziehbar. Wir dokumentieren auch, wo unsere Erkenntnisse an Grenzen stoßen.
Wir freuen uns über Austausch und Kooperationsanfragen.
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