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Über crisp-pine

Ein unabhängiges Institut für Medienforschung mit Schwerpunkt auf redaktionellen Entscheidungsprozessen

Unsere Entstehung

crisp-pine wurde 2018 von ehemaligen Redakteuren, Medienwissenschaftlern und Kommunikationsforschern gegründet. Die Idee entstand aus der Beobachtung, dass die öffentliche Diskussion über Medien oft an der Oberfläche bleibt.

Während viel über Inhalte gesprochen wird, bleiben die Strukturen und Prozesse ihrer Entstehung weitgehend unsichtbar. Wir wollten diese Lücke schließen.

Schreibtisch mit Unterlagen und Stift

Was uns antreibt

Nachrichtenredaktionen sind komplexe soziale Systeme. In ihnen treffen journalistische Ideale auf wirtschaftliche Zwänge, individuelle Perspektiven auf institutionelle Routinen, technologische Möglichkeiten auf etablierte Arbeitsweisen.

Wir untersuchen diese Spannungsfelder nicht, um zu bewerten, sondern um zu verstehen. Unsere Analysen richten sich an Medienschaffende, Wissenschaftler, Studierende und alle, die wissen möchten, wie Nachrichten wirklich entstehen.

Unsere Arbeitsweise

Feldforschung

Wir verbringen Wochen in Redaktionen, beobachten Konferenzen, begleiten Redakteure bei ihrer Arbeit und führen ausführliche Gespräche.

Archivarbeit

Historische Dokumente zeigen, wie sich redaktionelle Praktiken über Jahrzehnte entwickelt haben. Wir erschließen diese Quellen systematisch.

Vergleichende Analyse

Durch den Vergleich verschiedener Redaktionen und Mediensysteme werden Muster sichtbar, die in der Einzelbetrachtung verborgen bleiben.

Unser Team

crisp-pine beschäftigt 14 Mitarbeiter mit Hintergründen in Journalismus, Soziologie, Geschichtswissenschaft und Kommunikationsforschung. Wir arbeiten in interdisziplinären Projektteams, die je nach Fragestellung zusammengestellt werden.

127 Abgeschlossene Studien seit 2018
43 Kooperationen mit Forschungseinrichtungen
89 Veröffentlichungen in Fachzeitschriften

Unsere Grundsätze

Analytische Distanz

Wir beschreiben Mechanismen, ohne vorschnell zu urteilen. Unsere Aufgabe ist es, Komplexität sichtbar zu machen, nicht sie zu vereinfachen.

Methodische Strenge

Alle Aussagen müssen sich auf dokumentierbare Beobachtungen oder nachvollziehbare Interpretationen stützen.

Respekt vor der Praxis

Wir wissen, dass redaktionelle Arbeit unter Zeitdruck und begrenzten Ressourcen stattfindet. Unsere Analysen berücksichtigen diese Realitäten.

Transparenz

Unsere Methoden und Quellen sind nachvollziehbar. Wir dokumentieren auch, wo unsere Erkenntnisse an Grenzen stoßen.

Haben Sie Fragen zu unserer Arbeit?

Wir freuen uns über Austausch und Kooperationsanfragen.

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